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Heuschnupfen – Therapie
Wenn eine allergische Reaktion wie Heuschnupfen (allergischer Schnupfen) erstmalig auftritt, sollte für die Therapie ein Arzt hinzugezogen werden. Denn unbehandelt kann sich aus Heuschnupfen Asthma bronchiale entwickeln. Ist die Diagnose sicher und das Allergen bekannt, ist die beste Therapie, die allergieauslösende Substanz zu meiden. Doch nicht immer ist eine sogenannte Allergenkarenz möglich. Dann können verschiedene Medikamente gegen Heuschnupfen die Beschwerden lindern. Medikamente gegen Heuschnupfen: verschiedene Wirkweisen Abschwellende Nasentropfen oder -sprays helfen kurzfristig, das Laufen der Nase zu stoppen und die Atmung zu erleichtern. Sie eignen sich allerdings nur zum kurzfristigen Gebrauch und sollten bei der Therapie von Heuschnupfen nicht länger als sieben Tage angewandt werden. Antihistaminika wirken der allergischen Reaktion entgegen. Als Nasenspray helfen sie innerhalb kurzer Zeit, bei starken Beschwerden helfen Antihistaminika auch als Medikamente zum Einnehmen. In Kombination mit Antihistaminika können auch Leukotrienrezeptorantagonisten eingesetzt werden. Nasensprays mit Cromoglicinsäure verhindern, dass Histamin und andere entzündungsfördernde Überträgerstoffe aus den Mastzellen freigesetzt werden. Dadurch bleiben die typischen Beschwerden bei allergischem Schnupfen wie Juckreiz oder Fließschnupfen aus. Cromoglicinsäure kann jedoch nur gegen den Heuschnupfen wirken, wenn sie frühzeitig und regelmäßig angewandt wird. Sie ist keine Akutmedikation.   Ebenfalls als Nasenspray eingesetzt werden Glukokortikoide – also Kortison. Kortisonpräparate bremsen die Entzündung und die überschießende Reaktion des Immunsystems. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten Grundsätzlich kann es bei der gleichzeitigen Einnahme von mehreren Arzneimitteln zu Wechselwirkungen kommen. Bei bestimmten Krankheiten und gesundheitlichen Störungen dürfen manche Medikamente überhaupt nicht eingenommen werden (Gegenanzeigen). Allgemeine Hinweise dazu finden Sie im Beipackzettel. Wenden Sie sich an einen Arzt, wenn die Beschwerden stärker sind als gewohnt,, zum Heuschnupfen neue Beschwerden hinzukommen, beispielsweise Atemnot oder Kreislaufbeschwerden,, Sie auf weitere Stoffe reagieren, die Sie vorher vertragen haben,, die bisherige Behandlung nicht anschlägt oder, Fieber, Kopfschmerzen (insbesondere beim Bücken: Verdacht auf eine Nasennebenhöhlenentzündung) oder Hörstörungen (Verdacht auf einen Paukenerguss) auftreten. Heilung durch Hyposensibilisierung (spezifische Immuntherapie) Zur langfristigen Besserung oder sogar Heilung der Allergie empfiehlt sich als Therapie die sogenannte Hyposensibilisierung, auch spezifische Immuntherapie genannt. Bei dieser Form der Therapie wird das Allergen über einen bestimmten Zeitraum hinweg regelmäßig unter die Haut gespritzt (SCIT) oder es wird unter die Zunge gelegt (SLIT), um das Immunsystem daran zu gewöhnen.
Regelschmerzen – Medikamente/Schmerzmittel
Das Schmerzmittel Ibuprofen eignet sich sehr gut zur Behandlung von Regelschmerzen (Dysmenorrhö), weil es die Produktion der Prostaglandine hemmt. Genau diese Stoffe verursachen die Regelbeschwerden. Außerdem wird die Weiterleitung der Schmerzsignale zum Gehirn unterbrochen. Bei Magendarm-Erkrankungen, bei Nieren- oder Leberfunktionsstörungen oder bei allergischen Erkrankungen (Heuschnupfen, Asthma) sollte Ibuprofen nicht eingenommen werden. Acetylsalicylsäure (ASS) und Naproxen: Wie Ibuprofen stoppen diese Wirkstoffe die Herstellung der Schmerz auslösenden Prostaglandine. Man nennt solche Arzneistoffe auch Prostaglandin-Synthese-Hemmer. Acetylsalicylsäure und Naproxen wirken jedoch auch blutverdünnend. Die Monatsblutung kann länger anhalten. Wenden Sie ASS und Naproxen nicht an bei erhöhter Blutungsneigung, bestehenden Magen-Darm-Geschwüren, Niereninsuffizienz oder bei allergischen Erkrankungen wie Heuschnupfen oder Asthma. Paracetamol nimmt keinen Einfluss auf die Herstellung der Prostaglandine. Es blockiert das Schmerzempfinden direkt im Gehirn. Für Menschen mit empfindlichem Magen stellt dieser Wirkstoff eine gute Alternative dar. Wenden Sie Paracetamol nicht in Kombination mit Alkohol an. Das belastet die Leber. Bei Leberfunktionsstörungen ist generell von der Einnahme abzuraten. Vorsicht mit Schmerzmitteln bei empfindlichem Magen Einige Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure, Ibuprofen, Naproxen können die Magenschleimhäute reizen. Wenn Sie einen empfindlichen Magen haben, sollten Sie "Magen neutrale" Wirkstoffe wählen, beispielsweise Paracetamol. Außerdem gilt: Wer bei der Tabletteneinnahme ausreichend Wasser trinkt, beugt Magenproblemen vor. Brausetabletten sind deshalb im Allgemeinen besser verträglich. Wichtig: Medikamente, die die Magenschleimhäute schädigen, können dies teilweise auch, wenn sie als Zäpfchen angewandt werden. Die Nebenwirkung entsteht nicht nur durch das Auflösen im Magen, sondern auch durch den Wirkstoff an sich. Dabei ist es ohne Bedeutung, auf welchem Weg die Aufnahme in die Blutbahn erfolgt. Schmerzmittel nur kurzfristig einnehmen Wenden Sie Schmerzmittel nur bei Bedarf, nicht prophylaktisch, und nur kurzfristig an. Wenn Schmerzmittel oft eingenommen werden, können sie Kopfschmerzen auslösen. Ein Teufelskreis entsteht. Die Betroffenen greifen immer häufiger zur Tablette. Nehmen Sie Schmerzmittel nicht länger als drei Tage hintereinander ein. Weiterhin gilt die Empfehlung: nicht öfter als zehn Tage im Monat. Wirkstoffe Acetylsalicylsäure Ibuprofen Naproxen Paracetamol Acetylsalicylsäure und Paracetamol Acetylsalicylsäure und Vitamin C Acetylsalicylsäure, Chinin und Lithiumcitrat Acetylsalicylsäure, Coffein und Paracetamol Coffein und Paracetamol
Ringelröteln
Ringelröteln (auch Erythema infectiosum oder fünfte Krankheit genannt) sind eine Virusinfektion, die vor allem im Kindesalter auftritt – meist zwischen dem 5. und 15. Lebensjahr. Aber auch Erwachsene können erkranken. Ringelröteln werden durch das sogenannte Parvovirus B 19 ausgelöst, das sich durch Tröpfcheninfektion (etwa beim Husten, Niesen oder Sprechen) oder direkten Kontakt (zum Beispiel beim Händeschütteln) verbreitet. Die meisten Infektionen verlaufen unbemerkt, nur bei etwa 15 bis 20 Prozent aller Infizierten zeigen sich Symptome. Symptome und Verlauf der Ringelröteln Etwa eine Woche nach der Infektion treten Symptome wie mäßiges Fieber, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Schüttelfrost und Muskelschmerzen auf. Kurz darauf sind die Betroffenen jedoch für ein paar Tage wieder beschwerdefrei. Dann erscheint ein charakteristischer Hautausschlag, der sich vor allem im Gesicht zeigt: Auf Wangen und Nase tritt eine schmetterlingsförmige Hautrötung („slapped cheek“) auf. Hinzukommen können Juckreiz und ein Spannungsgefühl. Nach ein bis zwei Tagen breiten sich die Hautrötungen girlandenförmig auf Arme und Beine aus. Später werden die Flecken zu blassroten Ringeln, von denen die Krankheit ihren Namen hat. Der Ausschlag kann – unterschiedlich stark ausgeprägt – über eine bis mehrere Wochen bestehen bleiben. Am ansteckendsten sind Betroffene jedoch noch bevor sich Symptome zeigen. Sobald der typische Ausschlag auftritt, besteht praktisch keine Ansteckungsgefahr mehr. Übrigens: Wer sich einmal mit dem Parvovirus B19 infiziert hat, ist sein Leben lang immun dagegen. Eine Impfung gegen den Erreger gibt es bisher nicht. Diagnostik und Behandlung von Ringelröteln Normalerweise lassen sich Ringelröteln anhand des charakteristischen Hautausschlags relativ sicher diagnostizieren. Wenn eine Infektion mit dem Virus therapeutische Konsequenzen nach sich ziehen könnte – zum Beispiel in der Schwangerschaft – kann der Arzt eine Blutuntersuchung durchführen. Die Behandlung erfolgt bei Ringelröteln symptomatisch – zum Beispiel mit Wadenwickeln oder Zäpfchen gegen Fieber oder Antihistaminika gegen starken Juckreiz. Die Ursache, also das Parvovirus B19, muss der Körper selbst bekämpfen. Wenn der Ausschlag wieder abgeklungen ist, kann die Haut schuppig und rau sein. Dann können rückfettende und feuchtigkeitsspendende Lotionen sowie Ölbäder helfen. Ringelröteln in der Schwangerschaft Gefährlich ist eine Infektion mit dem Parvovirus B19 für nicht-immune Schwangere beziehungsweise für das Baby, denn es kann zu schweren Schädigungen des Ungeborenen kommen. Am kritischsten sind die ersten zwölf Schwangerschaftswochen. Stellt der Arzt in der Schwangerschaft die Diagnose Ringelröteln, wird das Kind fortan wöchentlich mithilfe von Ultraschalluntersuchungen überwacht. Möglicherweise ist eine sogenannte intrauterine Erythrozytentransfusion notwendig, bei der das Blut des Babys durch eine Bluttransfusion über die Nabelschnur ausgetauscht wird. Bei unkompliziertem Verlauf der Infektion ist in der Regel nicht mit Fehlbildungen zu rechnen, sodass ein Schwangerschaftsabbruch nicht indiziert ist.
Rückenschmerzen – Büro
Wer im Büro stundenlang sitzt, tut seinem Rücken nichts Gutes. Die Folge sind oft Rückenschmerzen. Wie Sie Ihren Rücken entlasten
Kugelzellenanämie (Sphärozytose)
Die Kugelzellenanämie ist eine Erbkrankheit der roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Die Krankheit wird in den meisten Fällen dominant vererbt. Das heißt, ein Kind erkrankt bereits, wenn es das defekte Gen von einem Elternteil übertragen bekommen hat. Sie kann jedoch auch rezessiv vererbt werden. Dann erkrankt ein Kind nur, wenn beide Elternteile die Veranlagung für die Krankheit weitervererbt haben. Bei der Kugelzellenanämie ist die Wand der roten Blutkörperchen defekt. Sie ist durchlässiger als bei normalen Erythrozyten. Das führt dazu, dass vermehrt Wasser in die Zellen einströmt und die normalerweise vorkommenden Dellen auf beiden Seiten der Zellen ausfüllt. Die roten Blutkörperchen werden kugelförmig. Deshalb werden sie in der Milz als Fremdkörper wahrgenommen und vermehrt abgebaut. So entsteht eine Anämie, eine Blutarmut. Symptome der Kugelzellenanämie Bei einer Anämie wird zu wenig Sauerstoff im Blut transportiert. Die Symptome sind Müdigkeit, Blässe, Kopfschmerzen und eine verminderte Leistungsfähigkeit. Bei manchen Infektionskrankheiten wird die Milz dazu angeregt, mehr zu arbeiten und noch mehr rote Blutkörperchen abzubauen. Man nennt dies hyperhämolytische Krise. Sie führt zu einer Verstärkung der Blutarmut und ihrer Symptome sowie zur Gelbsucht. Des Weiteren ist die Milz bei Menschen mit Kugelzellenanämie häufig vergrößert, was die Gefahr eines lebensgefährlichen Milzrisses erhöht. Weitere Beschwerden können durch den vermehrten Zerfall roter Blutkörperchen entstehen. Es befinden sich zu viele Abbauprodukte im Blut. Das muss keine starken Symptome verursachen, kann jedoch zu einer Gelbsucht führen. Auch können sich diese Abbauprodukte in der Gallenblase ablagern und Gallensteine bilden. Eine Infektion mit dem Erreger der Ringelröteln kann für Menschen mit Kugelzellenanämie gefährlich werden. Sie unterdrückt die Blutbildung im Knochenmark für eine bestimmte Zeit. Es kommt zur aplastischen Krise, also zum Fehlen der roten Blutkörperchen. Sie zeigt sich in einem Hämoglobin-und Retikulozytenabfall (Retikulozyten sind Vorstufen der roten Blutkörperchen). Therapie der Kugelzellenanämie Es gibt keine Therapie, die die Ursache der Kugelzellenanämie, den genetischen Defekt, beheben kann. Das bedeutet: Lediglich die Symptome der Erkrankung können behandelt werden. Häufig ist nur eine genaue Beobachtung der Betroffenen nötig. In manchen Fällen, beispielsweise bei aplastischen Krisen oder in den ersten fünf Lebensjahren, werden Erythrozytentransfusionen eingesetzt.Die effektivste Therapie ist die Milzentfernung (Splenektomie). Denn die Milz kann dann nicht mehr so viele rote Blutkörperchen abbauen, die Anämie verringert sich. Ob die Milz vollständig entfernt, oder ein kleiner Teil im Körper belassen wird, muss von Patient zu Patient entschieden werden. Wird die Milz nicht vollständig entfernt, hat dies den Vorteil, dass sie ihre wichtige Funktion für das Immunsystem weiter erfüllen kann. Deshalb wird diese Methode heute meist bevorzugt. Verursachen Gallensteine den Patienten Beschwerden, wird meist auch die Gallenblase operativ entfernt. Wichtig für Patienten mit Kugelzellenanämie ist auch, dass sie ausreichend geimpft sind. Das gilt im Besonderen nach der Entfernung der Milz. Zum Teil wird nach der Entfernung der Milz auch eine lebenslange Prophylaxe mit Antibiotika (Penicillin) empfohlen, um gefährliche Infekte zu verhindern.
Schwangerschaft/Geburt – Vitamin B
B-Vitamine zählen zu den wasserlöslichen Vitaminen. Mutter und Kind brauchen sie für zahlreiche Stoffwechselvorgänge. Wichtiges B-Vitamin in der Schwangerschaft: Vitamin B1 (Thiamin) Vitamin B1 (Thiamin) benötigt der Körper bei der Verdauung, zur Gewinnung von Energie aus der Nahrung, im Kohlenhydratstoffwechsel und für Herz und Nieren. Der Bedarf an Vitamin B erhöht sich in der Schwangerschaft um mindestens 20 Prozent, manche Experten gehen sogar von bis zu 50 Prozent aus. Ein Vitamin-B-Mangel kann entstehen, wenn eine Schwangere vorzugsweise Produkte aus Weißmehl isst, besonders in Kombination mit Zucker – also beispielsweise Brötchen mit Schokoaufstrich oder Kuchen. Einem Mangel an Vitamin B1 lässt sich zum Beispiel mit Sonnenblumenkernen, Nüssen, Weizenkeimen, Naturreis und Kartoffeln vorbeugen. In der Schwangerschaft ist die zusätzliche Einnahme eines Vitaminpräparats speziell für Schwangere empfehlenswert. Wichtiges B-Vitamin in der Schwangerschaft: Vitamin B2 (Riboflavin) Vitamin B2 (Riboflavin) ist für Haut und Haare, die Bildung von Blutzellen sowie für das Nervensystem wichtig. In der Schwangerschaft steigt der Bedarf an Vitamin B2. Decken lässt er sich mithilfe von Fisch, dunklem Blattgemüse, Eiern, Milch und Milchprodukten. Wichtiges B-Vitamin in der Schwangerschaft: Vitamin B6 (Pyridoxin) Vitamin B6 (Pyridoxin) hilft, übermäßigen Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen und sorgt für ein stabiles Bindegewebe. Zudem benötigt der Organismus Vitamin B6 für ein funktionierendes Immunsystem, Herz, Muskeln und Nerven. Der Bedarf an Vitamin B6 steigt in der Schwangerschaft ungefähr auf das Anderthalbfache an – von 1,2 Milligramm auf 1,9 Milligramm pro Tag. Das Vitamin steckt zum Beispiel in Bananen, Walnüssen, Vollkornprodukten, Karotten, Sojabohnen, grünem Gemüse, Fleisch und Fisch. Unter Umständen ist es in der Schwangerschaft auch empfehlenswert, täglich ein Multivitaminpräparat mit Vitamin B6 einzunehmen. Wichtiges B-Vitamin in der Schwangerschaft: Vitamin B12 (Cobalamin) Vitamin B12 (Cobalamin) hebt die Stimmung, außerdem wird es von Gehirn und Nervensystem, roten Blutkörperchen und Knochen benötigt. In der Schwangerschaft erhöht sich der Bedarf etwas. In den meisten Fällen gelingt es nicht, den Vitamin-B12-Bedarf des Körpers durch eine rein pflanzliche Ernährung zu decken. Viel Vitamin B12 ist vor allem in Fleisch, Fisch und Eigelb sowie Leber enthalten. Allerdings sollten werdende Mütter Leber, Leberwurst und -pastete – besonders während der ersten drei Schwangerschaftsmonate – nur ausnahmsweise essen. Denn ein zu häufiger Verzehr kann zu einer Überdosierung von Vitamin A führen, das außerdem in Leber enthalten ist, und so dem Ungeborenen schaden. Wichtiges B-Vitamin in der Schwangerschaft: Niacin Niacin zählt ebenfalls zu den B-Vitaminen. Früher wurde es auch Vitamin B3 genannt. Folgen eines Mangels an Niacin können beispielsweise Verdauungsbeschwerden, Schlafstörungen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Schwindel und Verwirrtheit sein. Frauen wird in der Schwangerschaft eine vermehrte Aufnahme dieses B-Vitamins empfohlen. Viel Niacin ist zum Beispiel in Geflügel, Fisch, Eiern, Nüssen und Bierhefe enthalten. Leber ist ebenfalls reich an dem B-Vitamin.
HWS-Syndrom – Übungen/Ratgeber
Örtliche Wärmeanwendungen bringen Linderung beim Zervikalsyndrom (Schulter-Nacken-Schmerzen), vor allem wenn man sie gleich zu Beginn der Schmerzen durchführt. Die Wärme entkrampft die Muskulatur und löst so Verspannungen. Wärmende Pflaster, Cremes, Bäder und Co können Sie zu Hause selbst anwenden. Sport und Muskelaufbau bei Rückenschmerzen Voraussetzung Nummer eins für einen gesunden Rücken ist eine kräftige Muskulatur. Besonders beim Zervikalsyndrom (HWS-Syndrom) sind Bewegung und sportliche Aktivität für eine dauerhafte Heilung wichtig. Gleichzeitig sollten Sie darauf achten, dass nicht jede Sportart für Menschen mit Rückenbeschwerden und insbesondere Halswirbelsäulenbeschwerden gleich gut geeignet ist. Auch ist es von Bedeutung, ob Sie ein geübter Sportler oder ein Anfänger sind. Wenn Sie bereits seit vielen Jahren eine Sportart ausüben, können Sie ungünstige Bewegungen leichter vermeiden, als untrainierte Personen mit Rückenschmerzen, die erst mit der Sportart beginnen wollen. Im Alltag den Rücken entlasten Ob bei der Arbeit am Computer, einer Maschine oder im Haushalt, ob im sitzen oder stehen: eine gesunde Körperhaltung bei der Arbeit hilft Ihnen, Rückenbeschwerden zu vermeiden und vorzubeugen. Doch nicht nur am Tage wird Ihr Rücken belastet. Die richtige Schlafposition, in der die Wirbelsäule entlastet wird, ist für einen gesunden, schmerzfreien Rücken von großer Bedeutung. Übungen gegen Rückenschmerzen Gezielte Übungen bauen Rückenmuskulatur auf, und lockern hartnäckige Muskelverspannungen. Ein regelmäßiges Trainingsprogramm lindert die Schmerzen und hilft, dass die Beschwerden nicht wiederkehren.Wir haben für Sie effektive und einfache Rückenübungen für zuhause zusammengestellt. Entspannung gegen den psychischen Stress Sind neben den mechanischen Auslösern, wie beispielsweise die Arbeit am PC, Stress und Konflikte die Ursache Ihrer Verspannungen helfen verschiedene Techniken, besser mit dem Stress umzugehen. Löst sich die innere Anspannung, lösen sich auch Ihre Verspannungen. Autogenes Training Autogenes Training hilft, in Stresssituationen die innere Anspannung zu bewältigen und wieder zur Ruhe zu kommen. Kurse werden von Volkshochschulen, Vereinen oder Krankengymnasten angeboten. Yoga Yoga fördert ebenfalls die innere Ruhe und stärkt gleichzeitig Rücken und Nacken. Mit gezielten Übungen kann der Umgang mit Stress erleichtert werden. Progressive Muskelentspannung nach Jacobson Die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson kann Verspannungen abbauen, die durch zu starke Anspannung entstanden sind. Neben Rückenschmerzen gelten die Übungen als hilfreich gegen Kopfschmerzen, Magen- und Darmprobleme sowie vielen andere Beschwerden. Die Jacobson-Methode soll helfen, den Schmerz besser zu bewältigen, die Durchblutung verbessert sich und das körperliche und seelische Wohlbefinden steigt. Wasser hilft heilen Eine Bäderbehandlung, vor allem im Thermalbad, entspannt Muskulatur und kann psychischen Stress lindern. Wenn Sie sich überlegen, eine Bäderbehandlung durchzuführen, sollten Sie sich vorher mit Ihrem Arzt absprechen. Die Behandlung wirkt sehr intensiv auf den gesamten menschlichen Körper und den Kreislauf, so dass sie nur nach einer gründlichen Untersuchung vom Arzt verordnet wird. Unproblematischer und einfach zu Hause durchzuführen sind dagegen Bäder in der Badewanne, zum Beispiel mit Fichtennadel-Badezusatz. Auch sie führen zu einer Verbesserung der Durchblutung. Ein wohltuendes Bad hilft Ihnen, nach einem stressigen Arbeitstag Ihre Muskeln zu entspannen und gleichzeitig zur Ruhe zu kommen. Medikamente Bei einem einfachen Zervikalsyndrom ist es ist nicht zu empfehlen, Medikamente einzunehmen. Sind die Beschwerden spontan entstanden, so klingen sie von alleine wieder ab. Leiden Sie unter chronischen Beschwerden, werden die Verspannungen wahrscheinlich wiederkehren, solange die eigentliche Ursache nicht beseitigt ist. Ein schmerzlinderndes oder muskelentspannendes Präparat nützt deshalb nur für Stunden. Mit Medikamenten können Sie weder der Entstehung einer Fehlstellung der Halswirbelsäule noch einer frühzeitigen Abnutzung der Bandscheiben und Wirbelgelenke vorbeugen. Bei längerfristiger Anwendung wachsen die Gefahren unerwünschter Nebenwirkungen auf Magen, Leber, Niere und Blutbild.Fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie Medikamente gegen das Zervikalsyndrom einnehmen möchten.
Medikamente – Schwangerschaft
Während der gesamten Schwangerschaft ist Vorsicht geboten, wenn es um die Einnahme von Medikamenten geht. Viele der angebotenen Medikamente sind noch nicht ausreichend darauf geprüft, ob sie eine schädliche Wirkung auf den Embryo ausüben. Besonders Medikamente, bei denen eine Schwangerschaft unter Gegenanzeigen aufgeführt wird, dürfen nicht eingenommen oder müssen sofort abgesetzt werden – im Extremfall kann es zu Missbildungen des Kindes kommen wie im Fall des Schlafmittels Contergan. Auch bei harmlosen Medikamenten kann es in bestimmten Abschnitten der Schwangerschaft zu Problemen kommen. Fragen Sie daher vor jeder Einnahme eines Medikaments Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Und vermeiden Sie während der Schwangerschaft generell die Einnahme von Medikamenten, die nicht unbedingt nötig sind. Fragen Sie bei Befürchtungen um Rat Falls Sie schwanger sind und ein bedenkliches Medikament eingenommen haben (eventuell auch in den ersten Wochen, als die Schwangerschaft noch gar nicht bekannt war), wenden Sie sich an Ihren Frauenarzt, um mögliche Risiken zu besprechen und zu überlegen, ob und wenn ja welche Maßnahmen ergriffen werden sollten. Auch nach einer riskanten Therapie werden die allermeisten Kinder gesund geboren. Das Wichtigste ist, Ruhe zu bewahren und keine überstürzten Schritte zu unternehmen. Schwangere können eine genetische Beratung bei speziell dafür ausgebildeten Ärzten in Anspruch nehmen; diese beinhaltet auch Informationen über das Schädigungsrisiko nach Medikamenteneinnahme oder Einwirkung von chemischen Substanzen. Im Rahmen der pränatalen Diagnostik helfen eine Ultraschall-Feindiagnostik (auch Organscreening genannt) und andere gezielte Untersuchungen, um mögliche Schädigungen des ungeborenen Kindes aufzudecken.Das Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie in Berlin bietet bundesweit Informationen zur Verträglichkeit gängiger Medikamente in der Schwangerschaft. Auch Schwangere und Mütter können sich unter der Tel. Nr. 030 - 30308-111 zur Sicherheit von Medikamenten beraten lassen. Eine Beratung ist auch möglich, wenn Frauen während oder nach einer Schwangerschaft Auffälligkeiten bemerken, die in Zusammenhang mit einer Medikamenteneinnahme stehen könnten. Beipackzettel gut lesen Besonders Schwangere sollten den Beipackzettel aufmerksam studieren, bevor sie zu einem Medikament greifen. Falls Ihr bisher genommenes Medikament in der Schwangerschaft nicht genommen werden darf: Lassen Sie sich beraten. Sie werden feststellen, dass es für fast alle Krankheiten Medikamente gibt, die während Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen werden dürfen. Hausmittel in der Schwangerschaft Häufig helfen auch einfache Hausmittel bei Beschwerden in der Schwangerschaft. Bei Kopfschmerzen können Entspannungsübungen und eine kühlende Kompresse Wunder bewirken. Verdauungsbeschwerden lassen sich durch die Umstellung der Ernährung auf mehr Ballaststoffe verbessern. Achten Sie auch auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Häufig leiden Schwangere unter einer verstopften Nase. Hier kann ein salzhaltiges Nasenspray Abhilfe schaffen.
Schlafstörungen – Schlafambulanz
Je länger Schlafstörungen anhalten, desto schwerer sind sie zu behandeln. Leicht entsteht ein Teufelskreis: Zu den Schlafstörungen gesellt sich schnell die Angst vor den Schlafstörungen, was ein friedliches Schlummern erst recht verhindert. Experten raten deshalb, den Arzt aufzusuchen, wenn die Schlafstörungen länger als vier Wochen dauern. Schlafstörungen: zunächst Besuch beim Hausarzt Erster Ansprechpartner bei Schlafstörungen ist der Hausarzt. Wenn Sie ein vertrauensvolles Verhältnis zu Ihrem Hausarzt haben, kann Ihnen ein ausführliches Beratungsgespräch, in dem Sie auch mögliche Auslöser beleuchten, oft schon weiterhelfen. Hat der Arzt den Verdacht, dass es für Ihre Schlafstörungen körperliche Ursachen gibt, wird er eventuell auch Blut abnehmen oder ein EKG machen. Kann er keine Diagnose stellen, sollte er Sie zu einer Schlafambulanz oder einem Schlaflabor überweisen. Diagnose in der Schlafambulanz durch intensive Befragung Sollten Ihre Schlafstörungen anhalten, drängen Sie auf eine Überweisung zu einer Schlafambulanz. Inzwischen gibt es rund 50 Schlafambulanzen in Deutschland. Die Schlafmediziner, die dort arbeiten, fragen Sie nach: Ihrer Schlafdauer und -qualität, Einschlafproblemen, Besonderheiten im Schlaf-Wach-Rhythmus, Lebensgewohnheiten und Schlafhygiene, Schnarchen, häufigen nächtlichen Wachphasen, nächtlichen Gängen zur Toilette, Schmerzen oder Kribbeln in den ruhenden Beinen, Albträumen, Zähneknirschen, Auffälligen Bewegungen im Schlaf, Nachtschweiß, nächtlichen oder morgendlichen Kopfschmerzen, frühmorgendlichem Erwachen, Tagesmüdigkeit, unfreiwilligem Einschlafen am Tage, Leistungsfähigkeit. "Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, die Bestandsaufnahme in der Schlafambulanz durch Fragebögen zu ergänzen, die auch gezielt das subjektive Empfinden der Müdigkeit ausloten", berichtet Dr. Ingo Fietze, Leiter des Interdisziplinären Schlafmedizinischen Zentrums an der Charité in seinem Buch "Der Schlafquotient". Auch Fragen zu Gedächtnisleistung, Geschicklichkeit und Konzentrationsfähigkeit finden sich darunter. Ein Aktimeter misst die Wach- und Schlafphasen Manchmal geben die Schlafmediziner in der Schlafambulanz dem Patienten auch ein Aktimeter mit nach Hause, das aussieht wie eine Armbanduhr und nachts getragen wird. Das Aktimeter enthält einen Sensor, der aufzeichnet, wann sich der Körper bewegt und wann er bewegungslos ist. Es liefert somit ein Bild des tatsächlichen Schlaf-Wach-Rhythmus. Dies ist hilfreich, weil der Patient sein Schlafverhalten nie objektiv beobachten und schlecht beschreiben kann - weshalb auch Schlaftagebücher meistens ungenau sind. Nasenbrille und Bauchgurt bei Verdacht auf Schlafapnoe Die Ärzte in der Schlafambulanz geben Patienten mit Verdacht auf Schlafapnoe oft auch ein Screening-Gerät mit, das wie ein Mobiltelefon aussieht und mittels Nasenbrille die Atmung aufzeichnet und mittels Brustgurt die Bewegung des Brustkorbs und des Zwerchfells. Außerdem registriert es die Sauerstoffsättigung des Blutes, den Puls, die Wechsel der Körperlage und das Schnarchen. Haben die Schlafexperten den Verdacht, dass Sie im Schlaf unter Atemstörungen leiden (Schlafapnoe), werden sie Ihnen meistens nach der Untersuchung in der Schlafambulanz eine weitere, genauere Untersuchung im Schlaflabor empfehlen, wo auch eine akustische und visuelle Überwachung Ihres Schlafs möglich ist. Schlaftagebuch erleichtert die Diagnose in der Schlafambulanz Die Wartelisten der Schlafambulanzen sind lang. Doch lassen Sie sich davon nicht abschrecken: Allein das Wissen, dass einem bald Experten zur Seite stehen werden, beruhigt und kann bereits den Schlaf fördern. Dokumentieren Sie Ihre Schlafstörungen während der Wartezeit vier Wochen lang in einem Schlaftagebuch, in dem Sie Ihre Einschlaf- und Aufwachzeiten notieren. Das erleichtert den Schlafexperten in der Schlafambulanz später die Diagnostik. Ein Schlaftagebuch können Sie bei der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) bestellen.
Schmerz – Nozizeptor-Schmerzen
Die Wahrnehmung von Schmerzen, also den Schmerzsinn, nennt man Nozizeption. Nozizeptoren oder auch Nozirezeptoren sind Nervenzellen mit freien Endungen in Haut, Organen und Knochen, die zum Rückenmark führen. Zu den Nozizeptor-Schmerzen gehören alle Schmerzarten, die auf einer Reizung dieser Rezeptoren beruhen. Je nach Ort der Reizung wird der Schmerz unterschiedlich empfunden und lokalisiert. Nozizeptor-Schmerzen haben in der Regel eine Warn- oder Schutzfunktion. Wo Nozizeptor-Schmerzen entstehen Bei Nozizeptor-Schmerzen wird zwischen somatischen und viszeralen Schmerzen unterschieden. Somatische Schmerzen unterteilen sich wiederum in Oberflächen- und Tiefenschmerzen.   Bei Oberflächenschmerzen werden die Endigungen von Nozizeptoren erregt, die sich nahe der Hautoberfläche befinden. Damit am ganzen Körper Schmerz spürbar ist, sind viele Schmerzpunkte notwendig: Auf einem Quadratzentimeter Haut liegen in etwa 50 bis 200 Schmerzpunkte. Die Schmerzen sind auf der Hautoberfläche  – zum Beispiel nach einem Nadelstich – in der Regel unmittelbar an der betroffenen Stelle spürbar. Schmerzen an Knochen, Knorpeln, Muskeln und Bindegewebe werden als Tiefenschmerzen bezeichnet. Dazu zählen beispielsweise Muskelkrämpfe oder Kopfschmerzen.   Entstehen Schmerzen durch eine Erregung bestimmter  Schmerzsensoren im Körperinneren, wie etwa bei einer Gastritis, wird der Schmerz auf die Körperoberfläche übertragen. Dieser Eingeweide- (oder Viszeral-) Schmerz heißt deshalb auch „übertragener“ Schmerz. Schmerzentstehung: Schmerzstoffe stimulieren Nozizeptoren Um Oberflächen- oder Tiefenschmerzen wahrnehmen zu können, müssen Nozizeptoren stimuliert werden. Ist zum Beispiel Gewebe beschädigt, werden an dieser Stelle bestimmte Schmerzstoffe wie Bradykinin, Serotonin oder Histamin ausgestoßen. Diese körpereigenen Stoffe erregen die Nozizeptoren und lösen Schmerzen an der betroffenen Stelle aus.   Die äußeren Reize, durch die die Nozizeptoren in der Folge stimuliert werden, können unterschiedlicher Natur sein. Nozizeptoren in der Haut reagieren auf chemische Stoffe und thermische Reize, also auf Hitze oder Kälte. Auch eine mechanische Erregung ist möglich, zum Beispiel durch das Ausüben von Druck. Faserbeschaffenheit der Nozizeptoren bestimmt Schmerzqualität Nozizeptoren können aus dünnen, markhaltigen (AδFasern) oder aus marklosen Nervenfasern (C-Fasern) bestehen. Je nach Beschaffenheit der Nozizeptoren haben Schmerzen unterschiedliche Qualitäten und treten zu verschiedenen Zeiten auf: Bestehen sie aus dünnen markhaltigen Nervenfasern, tritt sofort ein kurz andauernder Schmerz ein. Er ist hell, stechend, gut zu verorten und entsteht als erste Reaktion auf Oberflächenschmerzen. Der Reiz löst meist im Rückenmark einen Flucht- oder Abwehrreflex aus, um den Betroffenen vor der Gefahrenquelle zu schützen.   In der Folge wird meist eine länger andauernde Schmerzwelle in Gang gesetzt. Die dafür zuständigen Nozizeptoren bestehen aus marklosen Nervenfasern. Sie lösen einen dumpfen oder brennenden Schmerz aus, der nicht exakt zu lokalisieren ist. Oft nimmt der Betroffene durch diesen Schmerz eine bewusste Schonhaltung an oder entwickelt Unlustgefühle. Da die marklosen Nervenfasern die Schmerzinformationen langsamer leiten, wird dieser Schmerz erst eine halbe bis eine Sekunde später spürbar. Auch Tiefenschmerzen sind meist als dumpf und schlecht lokalisierbar zu charakterisieren. So wird der Schmerz im Gehirn verarbeitet Nozizeptoren nehmen den Schmerzreiz auf, wandeln ihn in elektrische Impulse um, die dann ins Rückenmark und ins Gehirn weitergeleitet werden. Im Rückenmark werden so Abwehrreflexe ausgelöst. Im Gehirn sind unterschiedliche Bereiche für die Weiterverarbeitung des Schmerzes zuständig: In der Retikulärformation (Formatio reticularis), einer Nervenansammlung aus grauer Substanz im Stammhirn, werden vegetative Körperreaktionen ausgelöst. So kann zum Beispiel der Blutdruck steigen oder ein Brechreiz ausgelöst werden. Im limbischen System wird der Schmerz gefühlsmäßig bewertet. Eine genaue Verortung des Schmerzes findet im somatosensorischen Cortex, einem Bereich der Großhirnrinde, statt.